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Archiv für November 2008
Schmalspurbahn & Weihnachtsmann
30. Nov
Zum Abschluss der schon beschriebenen familiären Feierlichkeiten, haben wir Heute einen Ausflug nach Steinbach im Erzgebirge zur Pressnitztalbahn unternommen.
Bevor wir in den Zug gestiegen sind, haben wir in der Gaststätte “Am Wildbach” gegessen. Ein absoluter Geheimtipp! Leckeres Essen (Sauerkrautsuppe und Wildschweinsülze) zu fairen Preisen in anheimelnden Ambiente.
In geselliger Runde sind wir bis zur Station Schmalzgrube gefahren und anschließend zurück zum Ausgangspunkt in Steinbach gelaufen. Beim Besteigen unseres Wagons wurden wir schon vom Weihnachtsmann begrüßt, der dann auch noch ein paar Geschenke dabei hatte.
Das Wetter hat auch mitgespielt – Sonnenschein und ausreichend Schnee im Wald.
“Glück auf! – der Steiger kommt”
30. Nov
Frauchen und ich haben, im Rahmen familiärere Feierlichkeiten, am Samstag die 30. große Bergparade in Chemnitz besucht.
Zu sehen gab es mehr als 600 Bergleute in traditioneller Tracht aus rund 30 Bruderschaften. Es wurde marschiert und musiziert. Eigentlich nicht so 100%ig mein Ding, aber in dieser vorweihnachtlichen Zeit war das sehr hübsch anzusehen.
Auf dem Weihnachtsmarkt gab es dann auch noch einen Glühwein. Schi wars.
Spielerei
28. Nov
Ich hab Heute mal geschaut, was man so mit seinem Dock anstellen kann und habe Leopard Docks gefunden. Eine kleine Anwendung, mit der man das Aussehen seines Docks verändern kann. Auf der Webseite gibt es unzählige Themes, die man ausprobieren kann. Mein Dock sieht gerade so aus (Lambency Theme):
Wolfsheim – Once in a Lifetime
28. Nov
Da sich die Herren Reinhardt und Heppner ja noch immer nicht einigen können ob/wie es mit Wolfsheim weitergeht gibt es Heute hier ein Stück aus besseren Zeiten der Band.
Links:
Wolfsheim
Tage wie dieser …
27. Nov
… sorgen für graue Haare.
Gestern gab es bei uns am Institut einen Stromausfall. Gerade noch rechtzeitig, bevor die USVs leer waren, haben wir die Server runterfahren können. Soweit war noch alles fein. Danach schlug Murphy dann richtig zu und es bewahrheitete sich die alte Adminweisheit “Never touch a running system!”. Nach 20 Minuten war der Strom dann wieder da und ich hab die Server nacheinander wieder gestartet. Zu 90% lief dann auch alles wieder.
Heute morgen jedoch glich mein Büro einem Callcenter, was mich dann fix in den Serverraum getrieben hat. Nun ja – drei Stunden an der Konsole und ein getauschtes Netzteil später waren wir hier wieder arbeitsfähig … bald ist Wochenende.
Subversion Clients für OSX
25. Nov
Ich hatte vor einiger Zeit schon mal überlegt, ob ich etwas zu Subversion und Subversion Clients (SVN-Clients) am Mac schreiben soll. Ich stand auch vor dem Problem einen, für mich und meine Bedürfnisse, geeigneten SVN-Client zu finden.
Nachdem mich nun aber sowohl Thorsten als auch Robert nach einem SVN-Client für den Mac gefragt haben, schreibe ich nun doch mal was auf.
Das Angebot an Clients ist bereits recht ansehnlich geworden. Ich will in meinem kleinen Überblick kurz auf meine Erfahrungen mit folgenden Clients eingehen:
svnX
svnX war der erste Client, den ich ausprobiert habe. Das ist schon eine Weile her und ich erinnere mich, dass ich bei der Installation der Subversion Binaries das eine oder andere Probleme hatte. Läuft alles, ist svnX eine brauchbares GUI für Subversion.

Neben dem Respository-Browser gibt es einen Browser für die lokalen Arbeitsverzeichnisse. Drag and Drop mit dem Finder wird unterstützt. Zur Anzeige von Änderungen wird FileMerge (Mit FileMerge lassen sich verschiedene Revisionen eines Dokumentes miteinander vergleichen. Änderungen werden farblich hervorgehoben. FileMerge ist ein Bestandteil der Apple Developer Tools. ) verwendet. Lediglich svn:properties werden derzeit nicht unterstützt.
Wer sich mit dem Benutzungskonzept anfreunden kann, der findet mit svnX einen brauchbaren OpenSource Client.
SmartSVN
Ein weiter Client, den ich kurz angetestet habe, ist SmartSVN. Dabei handelt es sich um einen in Java implementierten Client, der sowohl auf dem Mac als auch auf Linux oder Windows läuft. Das ist vielleicht ein Vorteil, wenn man gezwungen ist auf verschiedenen Systemen zu arbeiten und nur einen Client verwenden möchte.
Vom Funktionsumfang her ist SmartSVN ein sehr mächtiges Tool. Neben den verschiedenen Browsern (Respository, Transaction) bietet es Assistenten zur Konfliktlösung und zum Einchecken von Dateien. Für die graphische Ausgabe von Revisionen bietet das Programm einen Revisionsgraphen an.

Insgesamt macht SmartSVN einen sehr durchdachten, wenn auch etwas altbackenen, Eindruck und lässt sich auch wirklich gut benutzen. Mir hat lediglich die Diff-Anzeige nicht wirklich gefallen. Aber da kann man sicher auch das schon erwähnte FileMerge anbinden.
Smart SVN ist mit einem 90tage Support für $79 erhältlich.
ZigVersion
ZigVersion habe ich selbst (noch) nicht getestet. Robert ist gerade dabei – ich hoffe ich bekomme etwas Feedback.
Versions
Mit diesem Client habe ich neben dem Terminal bisher die meiste Erfahrung. Versions hat seine Beta Phase gerade hinter sich und ist seit kurzem für 39€ zu erwerben. Versions hat mir vor allem wegen seiner schlichten und funktionalen Oberfläche zugesagt.
Wie bei den vorher genannten Clients gibt es auch hier diverse Views auf das Respository bzw. die Arbeitskopie. Mittels Diff können Veränderungen zwischen verschiedenen Versionen eines Dokuments angezeigt werden. Dazu gibt es eine weitere Ansicht, die lokale Veränderungen an Dokumenten in der Arbeitskopie sichtbar macht.
Sehr gelungen ist auch die Timeline, die übersichtlich die Änderungen an einem Respository aufzeigt. Dabei werden die Dokumente gezeigt, an denen Änderungen vorgenommen wurden. Klickt man das Dokument an, bekommt man eine Diff-Ansicht mit der vorhergehenden Version im Respository.
Cornerstone
Cornerstone habe ich ungefähr zur gleiche Zeit wie Versions kennengelernt. Zu dem Zeitpunkt konnte man sich damit allerdings noch nicht per svn+ssh auf einem Server einloggen, um auf dem Respository zu arbeiten. Inzwischen funktioniert das sehr gut. Die Benutzeroberfläche ist sehr clean und shiny. Schöne Icons machen es leicht, die Übersicht darüber zu behalten, was geändert wurde. Macht wirklich sehr viel Spaß damit zu arbeiten.
Besonders die Anzeige der Historie einer Datei gefällt mir sehr gut. Dabei wählt man zuerst die Dateien aus, deren Historie man ansehen will und wechselt dann in den History-Browser. Mit gedrückter Command-Taste kann man dann 2 Dateiversionen markieren und bekommt einen Diff-View.
Zusätzliche Informationen, wie svn:properties oder alle weiteren geänderten Dateien in der jeweiligen Revision sowie die eingegebenen Informationen beim einchecken werden ebenfalls mit angezeigt. Es ist aus dieser Ansicht heraus auch möglich, die jeweilige betrachtete Version zu exportieren.
Die Single User Version von Cornerstone kostet $69 und gilt für 2 Computer, was ich sehr angenehm finde.
Terminal
Für mich war das Terminal mein bester Freund in der erste Zeit ohne SVN-Client. Man braucht nicht unbedingt ein GUI, um arbeiten zu können. Nach einigen Aufrufen der man-pages hat man die gängigsten Befehle drauf und weiß sich zu helfen.
Fazit
Den vollen Funktionsumfang der genannten Programme konnte ich nicht ausschöpfen, da ich Subversion ja nur allein für meine Projekte nutze. So habe ich keine größeren Probleme beim beheben von Konflikten lösen müssen, da ich ja immer der einzige war, der an den Dateien gearbeitet hat. Wenn man in einem großen Team an einer Software arbeitet, dann könnten sich dabei die relevanten Merkmale herausbilden, die eine Entscheidung für oder gegen das eine oder andere Programm rechtfertigen.
Für einen einzelnen Entwickler funktionieren alle hier genannten Programme. Es liegt dann an der jeweiligen Vorliebe bzw. am eigenen Workflow für welches Programm man sich entscheidet – mal ganz abgesehen vom Preis.
Wie sind den Eure Erfahrungen mit den genannten Applikationen? Kann jemand noch ein anderes Programm empfehlen, das bisher in meiner kleinen Liste fehlt? Über Feedback würde ich mich sehr freuen.
Update
ich wurde auf zwei weitere Applikationen (Changes, SCPlugin) aufmerksam gemacht. Ich schau mir die dann auch noch an.
Links
Subversion
Backen im Akkord
25. Nov
Man nehme vier Frauen, zwei Tische, mehrere Teigsorten, zahlreiche Bleche, ungezählte Backzutaten und einen Umluft-Backherd sowie einen Kurzzeitwecker – stecke diese in die Küche und bekommt – neben viel Schnatterei – einen gewaltigen Haufen an Gebäck für die Weihnachtszeit. So geschehen am letzten Wochenende in unserer Küche.
Die zugehörigen Herren wurden zum zocken an der PS3 in die Stube abkommandiert.
Schokolade und Cherry
24. Nov
Diese Wochenende war Familie Nagli mal wieder vor Ort. Am Samstag Abend waren wir dann das Geburtstagsgeschenk von Herrn Nagli einlösen – Schokoladenverkostung im Chirel in Dresden.
Verkostet wurde, in geselliger Runde, vor allem Bitterschokolade – mir einem Kakaoanteil von 55-100 Prozent. Dazu gab es allerhand wissenswertes über den Anbau und die Herkunft der verschiedenen Kakaosorten sowie die unterschiedlichen Herstellungmethoden von Schokoladen zu erfahren.
Zum Ende der Verkostung, konnte dann das geschmackliche Zusammenspiel von Schokolade und Rotwein bzw. Schokolade und Cherry probiert werden. Lecker!
Nach der Verkostung konnten die Köstlichkeiten natürlich auch erworben werden. Wir sind dann noch eine ganze Weile länger im Chirel geblieben, da Herr Nagli und die Betreiberin des Ladens, Frau Röder, verwandtschaftliche Verbindungen über sieben Ecken hin festgestellt haben. Das wurde dann noch sehr lustig.
Wir verließen das Geschäft dann etwas später leicht beschwingt und gut gelaunt (mit Rotwein und Cherry in der Tüte) und kehrten anschließend noch im Wenzel ein, um da noch gut geschmacklitsch hochwertitsch zu essen.
Schön wars!
Links:
Chirel Chokolade und Caffee (Bildquelle)
PS:
So eine Schokoladenverkostung im Chirel in Dresden ist als Geschenkidee 100%ig zu empfehlen. Die leckeren Schokoladen aber auch.
Apoptygma Berzerk – Ashes to Ashes
22. Nov
Beim digitalisieren meiner alten CDs ist mir “Soli Deo Gloria” von Apoptygma Berzerk in die Hände gefallen. Die CD hab ich mir damals nach nur 2 Minuten in Franks Plattenladen in Görlitz gekauft.
Sehen kann man Apoptygma Berzerk unter anderem am 27.02.2009 in der Reithalle in Dresden.
Rolf: Bindehautentzündung
20. Nov
Unser Möpschen ist mal wieder angeschlagen. Diesmal hat es ihn mit einer Bindehautentzündung erwischt.
Es ist nicht schlimm, zeigt aber, dass man sein Tierchen sehr genau beobachten muß. Das einzige offensichtliche Anzeichen war, dass er mehr mit dem linken Auge gezwinkert hat als sonst. Bei genauerer Untersuchung hat sich dann gezeigt, dass das ganze Auge rot und gereizt war. Nun gibts Augentropfen, die er sich auch tapfer verabreichen läßt.










