Jürgen hat hier vor kurzem gefragt, warum ich mir eigentlich gerade einen Škoda zugelegt habe. Einen richtigen Grund dafür gibt es gar nicht.
Warum es ausgerechnet wieder ein “Tscheche” geworden ist, kann ich nicht wirklich erklären. Das es kein Käfer, Audi, BMW etc. wurde hingegen schon. Es ist ganz einfach – ich bin in der DDR groß geworden. Mit der “guten alten Auto-Zeit” verbinde ich eben irgendwie Trabbi, Wartburg, Wolga, Lada und auch Škoda.
Es sollte diesmal auch ein überschaubares Auto sein, wo sich die Arbeiten und auch die Kosten, ganz im Gegensatz zur Restaurantion meines 2-603, in Grenzen halten.
Beim S100 hat mich das Preis/Leistungsverhältnis überzeugt. Für kleines Geld bekommt man einen, wie ich finde, sehr schicken Oldtimer. Die Teileversorgung ist auch kein unlösbares Problem, denn viele Teile wurden über lange Jahre gefertigt und passen vom 1000MB bis hin zum S120. Weiterhin wohnen wir ja auch nur einen einen Katzensprung entfernt von der “Quelle” und sind ohnehin wegen Teilen für den Tatra unterwegs.
Das es genau dieser S100 wurde liegt an der guten Substanz und an den vielen schon durchgeführten Arbeiten. Wäre einfach schade darum gewesen, wenn er irgendwo als Teilespender geendet hätte…
Ich frage mich eher: “Warum zu Hölle noch ein Oldtimer?”!
Frauchen und ich haben uns gestern im Beatpol mal [:SITD:] live angehört.
Vorbands waren Amnistia und Painbastard (beide aus Leipzig), die live absolut überzeugt haben. Besonders von der Bühnenpräsenz von Painbastard war ich echt begeistert.
Der Laden war voll und die Bands wurden ordentlich gefeiert. War richtig gut. Hier also gleich mal drei Songs zum Wochenende:
[:SITD:]
Amnistia
Painbastard
Was mir mal wieder am Beatpol aufgefallen ist: super Sound, superfaire Getränkepreise (Bier + Cola = 3,50€)
Heute habe ich endlich unser neues Spielzeug nach Hause geholt. Der erste Versuch letzte Woche war ja auf Grund des schlechten Wetters kläglich gescheitert. Dafür lief diesmal alles wie am Schnürchen.
Auf dem zweiten Bild ist übrigens auch Stefan zu sehen, dem der Abschied von seinem Škoda wirklich nicht einfach gefallen ist…
Gestern war es mal wieder so weit – Element of Crime gaben sich im Alten Schlachthof die Ehre.
Eines gleich vorweg – es war wirklich unfassbar großartig. Licht und Sound waren vom allerfeinsten (kein Sound-Brei, sonder fein aufgelöste Instrumente) und auch die Stimmung war unglaublich. Auffällig war, dass der Altersdurchschnitt bei diesem Konzert gefühlt viel höher war als bei den vorherigen Konzerten.
Es war zu merken, dass EoC mit den letzten beiden Alben die Fangemeinde ordentlich erweitert hat – der Schlachthof war voll.
Neue Songs, alte Songs – es ging quer durch das reiche Repertoire der Männer um Sven Regener. Ich war besonders von der sehr gelungenen Neuinterpretation einiger alter Songs (zB. Damals hinterm Mond) überrascht.
Absolutes Highlight war es, mal wieder “Vier Stunden vor Elbe 1″ live zu hören und zu sehen. Eine dunkle, nur von fünf von der Decke hängenden, flackernden Glühbirnen beleuchtete Bühne, eine seufzende Mundharmonika, ein absolut stilles Publikum … der emotionale Höhepunkt des Konzertes. Da hatten doch einige um mich herum sehr feuchte Augen.
Gestern ist mir mal wieder Franks “Opulator” über den Weg gelaufen. Ich glaube sehr oft werde ich ihn nicht mehr sehen, da er ja am 27.02.2010 auf seine große Reise nach Banjul geht.
Inzwischen sind, so sagte mir Frank, ziemlich alle Vorbereitungen für eine erfolgreiche Teilnahme an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul abgeschlossen. Wie die Rallye für die beiden wüsten Kadetten Wüstenkadetten gerade läuft kann auf deren “Projekt-Homepage” verfolgt werden.
Ich bin total gespannt ob und wie Antje, Frank und ihr Opulator in Banjul ankommen. Meinen Respekt haben die beiden jetzt schon …
Derzeit touren Combichrist ja als Vorband von Rammstein durch die Lande. Nebenher geben sie aber auch noch ein paar Clubkonzerte. So auch am 13.02.2010 im Nostromo in Görlitz.
Bin schon sehr auf die Live-Performance der Männer um den Elektro-Helden Andy LaPlegua gespannt.